3-D Content

Fassadenprojektion – Gebäudemapping

Mit einem dreidimensional an das Objekt angepassten Inhalt verschmelzen Oberfläche ung Projektion zu einem immersiven Erlebnis: Hier bekommt eine Fassadenprojektion gestalterische Tiefe: Unebenheiten der Fassade bzw des Objekts, Vor- und Einsprünge werden aktiv in die (künstlerische) Gestaltung aufgenommen. Was dabei entsteht, ist ein besonders intensiv-authentisches Erlebnis.

Nutzen Sie 3-dimensionale Fassadenprojektionen, um Ihr Gebäude bzw. Ihr Objekt besonders intensiv wirken zu lassen: Schaffen Sie Illusionen gänzlich anderer Sujets auf Ihrer Fassade und lassen Sie das Grau des Betons in ungekannter Brillianz die Geschichte ihres / Ihres Inhalts erzählen. Eine dreidimensionale Fassadenprojektion bezieht alle Artefakte der Gebäudefassade ein und nutzt sie gezielt, um daran entlang Ihre Geschichte oder die Geschichte Ihrer Produkte / Angebote zu kommunizieren.

Fassadenprojektion auf den Stephansdom – Mit Lucas Dikany von lumalux, mit dem wir das Projekt “Technisches Museum Wien” realisierten.

Gebäudemapping – Beeindruckende Eindrücke

Dreidimensionale Gebäudemappings bzw. Fassadeprojektionen schaffen spektakuläre Eindrücke. Für ein echtes Gebäudemapping (Fassadenprojektion) muss die zu bestrahlende Fassade zunächst Punkt für Punkt digitalisiert werden. Unsere Spezialisten vermessen das Objekt bzw. die Fassade zunächst vor Ort und fertigen hochauflösende Fotos davon an. Diese werden anschließend via Computersoftware bzw. Medienserver (zB.: Pixera, …) gerastert und zur Grundlage bzw. Schablone für die anschließende Bildüberlagerung vorbereitet. Diese Schablone ist die “Map” für die spätere Projektion.

Ist diese Schablone einmal digital angefertigt, geht es danach vergleichsweise einfach: Nun können digitale Inhalte in die bestehende Gebäudeschablone eingepasst und der insgesamte Content kann schlussendlich gerendert werden. Dabei ist zu beachten, dass sich nebst den Äußerlichkeiten des Gebäudes auch der Standort des Projektors (perspektivisch) nicht mehr wesentlich ändern darf, insofern ansonsten eine Schablonen-Neuerstellung samt Neuberechnung der optischen Achsen, Schattenwürfe etc notwendig würde. Kleine Adaptionen können in der Regel dennoch sogar vor Ort noch vorgenommen werden – solang sich dabei eben nicht das grundsätzliche Schablonenwerk ändert.

Beamer mieten für Gebäudemappig und Fassadenprojektion

Bei uns mieten Sie Beamer / Projektoren für einfache Fassadeprojektionen oder eben auch komplexe Gebäudemappigs. Welcher Projektor benötigt wird, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Beispielsweise sind die örtlichen Lichtverhältnisse sowie die Größe der zu bespielenden Fläche jedenfalls maßgeblich für die Mindestspezifikationen des Beamers bzw. Projektors. Aber auch die Art der Objekt- bzw. Fassadenoberfläche sind gewichtige Parameter zur korrekten Dimensionierung.

Für einfachere und kleinere Objekte reichen meist auch kleinere Projektoren: Mieten Sie Beamer in der Lesitungsklasse von 5.000 – 10.000 ANSI Lumen, wenn Objekte mit einer Breite von maximal etwa 10 Metern bestrahlt werden sollen. Für größere Objekte oder ganze Hausfassaden sind größere Beamer mit zumindest 20.000 ANSI Lumen deutlich besser geeignet.

Das Technische Museum in Wien: Maximal große Fassadenprojektion mit knapp 40 Metern Bildbreite und rund 25 Metern Höhe.

Fassadenprojektion – das Gesamtpaket aus Content und Beamer

Ein Gebäudemapping bzw. eine dreidimensionale Fassadenprojektion bestehen immer aus zumindest zwei wesentlichen Komponenten: Dem Inhalt (“Content”) und der Technik (“Beamer”). Die meiste Arbeit steckt dabei – gerade im Fall aufwändigerer / komplexerer Produktionen – in der Contenterstellung. Diese ist im Wesentlichen unabhängig von der Wahl des Projektors. Zu berücksichtigen sind bei der Content-Erstellung dennoch beispielsweise die native Panelauflösung des geplanten Projektors sowie das native Format.

Die meisten Projektoren aktueller Bauart haben eine Auflösung von Full-HD (1920*1080), WUXGA (1920*1200) bzw. 4K (3840*2160). Im Sinne einer maximalen Projekteffizienz (Kosten-/Nutzenverhältnis) ist dabei der Peak nicht immer automatisch die höchste Auflösung. Meist ist das native Format des Projektors wesentlich gewichtiger als die Panelauflösung. Hier gilt es zu bedenken, dass ein Projektor die Angaben des Herstellers im Bezug auf die Lichtleistung immer nur dann erreicht, wenn das volle Panel mit maximaler Ausleuchtung (dh., ein Weißbild im nativen Panel-Format) genutzt werden kann.

Um jeder erdenklichen Gebäudegeometrie möglichst nativ zu entsprechen, ist eben oft ein 16:9 (Full-HD oder 4K) oder 16:10 (WUXGA) – Projektor nicht die beste Wahl. Entspricht eine Gebäudefassade eher einem kubischen Format, ist womöglich ein alt anmutender 4:3-Projektor sogar die bessere Wahl. Um diesem Problem optimal zu begegnen, finden Sie bei uns Projektoren mit unterschiedlichen Panel-Formaten und Leistungsklassen.

Fassadenprojektion auf geraden Oberflächen?

Auf planen / geraden Oberflächen ist eine Fassadenprojektion vergleichsweise einfach zu realisieren. Ist die Fassade – im Idealfall – komplett glatt und reflexiv, dann kann wie bei einer überdimensional großen Leinwand vorgegangen werden. In diesem Idealfall gelten auch die dementsprechenden Parameter, die sich vor allem entlang des Umgebungslichts, der Projektionsdistanz sowie der zu erzielenden Bildgröße ableiten lassen. Das Umgebungslicht und die gewünschte Bildgröße können als Indikator bzw. Parameter zur Spezifikation der notwendigen Lichtleistung des Projektors betrachtet werden. Die mögliche Distanz zwischen Bild und Projektor definiert das zu verwendete Objektiv. Mehr dazu: 2-D Content.